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Photography Techniques

Lange Exposition

Eine Fototechnik, die lange Verschlusszeiten verwendet, um Bewegungsunschärfe, Lichtspuren oder geglättetes Wasser und Wolken über einen längeren Zeitraum hinweg einzufangen.

Beim Fotografieren mit Langzeitbelichtung bleibt der Kamerasensor Sekunden, Minuten oder sogar Stunden lang belichtet. Bewegte Elemente verschwimmen, während stationäre Elemente scharf bleiben, wodurch surreale Effekte entstehen: seidige Wasserfälle, streifige Autolichter, Sternenspuren und geisterhafte Menschenmengen. Typische Einstellungen reichen von 1 bis 30 Sekunden, der Bulb-Modus ermöglicht jedoch eine unbegrenzte Dauer. Ein Stativ ist unerlässlich, um Kameraverwacklungen vorzubeugen. Neutraldichtefilter (ND) ermöglichen Langzeitbelichtungen bei Tageslicht, indem sie den Lichteinfall auf den Sensor reduzieren. Zu den häufigsten Herausforderungen gehören die Entstehung von Rauschen durch die Sensorwärme, verstreute Glanzlichter durch Überbelichtung und unerwünschte Bewegungen durch den Wind. Bei der Nachbearbeitung kann die AI-Rauschunterdrückung Langzeitbelichtungsrauschen beseitigen, während AI enhance stationäre Elemente schärfen kann, die leichte Bewegungsunschärfe erlitten haben.

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