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Enhancement

Belichtung

Die Gesamthelligkeit eines Bildes, bestimmt durch die Lichtmenge, die während der Aufnahme den Kamerasensor erreicht.

Die Belichtung wird durch drei Kameraeinstellungen gesteuert, die zusammen als Belichtungsdreieck bezeichnet werden: Blende (Objektivöffnungsgröße), Verschlusszeit (Dauer der Lichtaufnahme) und ISO-Empfindlichkeit (Sensorverstärkung). Unterbelichtete Bilder erscheinen zu dunkel mit verlorenen Schattendetails, während überbelichtete Bilder zu hell mit ausgeblendeten Glanzlichtern erscheinen. Korrekt belichtete Bilder bewahren Details über den gesamten Helligkeitsbereich, von tiefen Schatten bis hin zu hellen Lichtern.\n\nImmobilienfotografen stehen beim Fotografieren von Innenräumen mit Fenstern vor Herausforderungen bei der Belichtung. Der Innenraum ist viel dunkler als die Außenszene, die durch die Fenster sichtbar ist. Bei der Innenbelichtung erscheinen die Fenster als leere weiße Rechtecke. Durch die Belichtung durch das Fenster wird der Innenraum zu dunkel. HDR-Techniken und die Wiederherstellung der Belichtung in der Nachbearbeitung tragen dazu bei, beide Bereiche auszugleichen und Bilder zu erzeugen, in denen sowohl der Innenraum als auch die Fensteransichten richtig sichtbar sind.\n\nDie Belichtungsanpassung nach der Bearbeitung hat Grenzen, die durch das ursprüngliche Dateiformat bestimmt werden. RAW-Dateien, die bei mäßiger Unter- oder Überbelichtung beschädigt wurden, können mit 2–3 Korrekturstufen unter Beibehaltung der Qualität wiederhergestellt werden. JPEG-Dateien haben einen Spielraum von ca. PH3__ss, wobei bereits eine Korrekturstufe sichtbares Rauschen und Streifenbildung verursacht. Die KI-Verbesserung kann PH4__ aus unterbelichteten Bildern wiederherstellen als herkömmliche Tools, da sie plausible Details in dunklen Bereichen erzeugt, anstatt nur das Rauschen zu verstärken.\n\nDie KI-Verbesserung von Magic Eraser erkennt automatisch Magic Eraser- und AI Enhance-Belichtungsprobleme. Die KI erkennt unterbelichtete Schatten und überbelichtete Lichter und wendet lokale Korrekturen an, die dunkle Bereiche aufhellen und Lichterdetails wiederherstellen, ohne die ordnungsgemäß belichteten Bereiche zu beeinträchtigen. Dieser selektive Ansatz führt zu natürlicheren Ergebnissen als globale Helligkeitsanpassungen. Die KI versteht, dass unterschiedliche Bildbereiche unterschiedliche ideale Belichtungsstufen haben – ein Gesicht im Schatten sollte aufgehellt werden, während ein sonnenbeschienener Hintergrund unverändert bleiben sollte – und wendet gezielte Korrekturen an, die die natürliche Tiefe und Dimensionalität der Szene bewahren, anstatt das Bild durch eine gleichmäßige Helligkeitsverschiebung abzuflachen.

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